Regen nährt Hoffnung auf dicke Kartoffeln

Die Kartoffelbauern dürfen sich trotz des anhaltenden Regenwetters auf eine gute Ernte freuen. Das haben Experten der Landwirtschaftskammer gestern zum Ausdruck gebracht.

Die Getreideernte in Westfalen fiel 2014 deutlich besser aus als ein Jahr zuvor. Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes fuhren die Landwirte in der Region 3,23 Millionen Tonnen Getreide ein – das entspricht einer Steigerung von 5,5 Prozent.

Die Experten der Landwirtschaftskammer rechnen damit, dass die Getreidebauern bis Ende August 90 Prozent der Ernte eingebracht haben. Die Landwirte hofften nun auf einige Augusttage mit trockenem Wetter für die restliche Ernte. Nach einem sehr frühen Start Anfang Juni sei die Getreideernte wegen der ergiebigen Niederschläge immer wieder ins Stocken geraten.

Vor allem bei mittelfrühen und späten Kartoffelsorten seien überdurchschnittliche Erträge zu erwarten, teilte die Landwirtschaftskammer gestern mit. Auch bei der Mitte September beginnenden Zuckerrübenernte werde mit einem „vielversprechenden Ertrag“ gerechnet. Trotz vereinzelter Probleme mit Staunässe zum Beispiel im Münsterland schätzt die Landwirtschaftskammer die Aussichten auf die Maisernte wegen der „ausreichenden Wasserversorgung“ als gut ein.

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