Registrierung von Flüchtlingen am FMO
In diesen Messehallen östlich des FMO-Terminals in Greven richtet das Land NRW die neue Registrierungsstelle für Flüchtlinge ein.

Die zentrale Registrierungsstelle soll ihre Arbeit noch im September aufnehmen. Dafür werden mobile Messehallen genutzt werden, die östlich des Terminals aufgebaut sind. 

Es handelt sich nach Angaben der Bezirksregierung um eine reine Registrierungsstelle, die zeitlich befristet bis längstens zum Sommer 2016 genutzt wird. Ziel ist, die Registrierung der Flüchtlinge zu beschleunigen. Damit werden die Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen ergänzt.

Die Registrierung ist der Startschuss für das Asylverfahren der Flüchtlinge. Diese werden mit Bussen über eine separate Zufahrt jenseits des FMO-Passagierbetriebs zu den Hallen gefahren, dort registriert und danach direkt in die verschiedenen Unterkünfte in einer Landeseinrichtung in NRW oder in einem anderen Bundesland gebracht. Am FMO sollen keine Übernachtungen stattfinden.

Die Einrichtung liegt auf einem vom Passagierbetrieb komplett abgegrenztem Gelände mit separaten Zu- und Abfahrten. Dadurch wird sichergestellt, dass der Flughafenbetrieb nicht beeinträchtigt wird. Ebenso wenig werden Sicherheitsfragen des Flugbetriebs berührt. An den Besprechungen mit dem Land NRW haben die Geschäftsführung des FMO sowie Vertreter des Kreises Steinfurt und der Stadt Greven teilgenommen.

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