Rentenkompromiss reicht Bauern nicht
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Um die Hofabgabeklausel ging es bei einem Treffen zwischen Vertretern des Arbeitskreises zu deren Abschaffung und Agrarpolitikern.
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Die hatte in seinem Haus in Leopoldshöhe (Kreis Lippe) stattgefunden. Dabei unterstrich auch der Seniorlandwirt Leo Meyer (74) aus Langenberg (Kreis Gütersloh) seinen Willen, weiter für Hof und Rente zu kämpfen.

Die seit 1957 gültige Hofabgabeklausel sieht vor, dass Landwirte zu ihrem 65. Geburtstag den Hof abgeben müssen, um an die „Bauernrente“ zu kommen, für die sie zuvor jahrzehntelang Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben. Landwirte wie Leo Meyer, die ihren Betrieb – aus welchen Gründen auch immer – über die Altersgrenze hinaus bewirtschaften, müssen auf Rentenzahlungen verzichten.

In ihrem Koalitionsvertrag hatten die Parteien der Bundesregierung eine Reform der Klausel angekündigt. Große Hoffnungen setzten Eickmeyer, Meyer und Co. auf den aus Rhaden (Kreis Minden-Lübbecke) stammenden Tierarzt und agrarpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier.

Was der Kompromiss der großen Koalition besagt und wann ein neues Gesetz in Kraft treten könnte, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der „Glocke“.

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