Richtlinie zu Schützenvogel wird überdacht
Durch die neue Schießstandrichtlinie des Bundesinnenministeriums drohte Gefahr für das traditionelle Vogelschießen. Jetzt wird auf Druck der Schützenverbände ein Kompromiss gesucht, um Sicherheit und Tradition in Einklang zu bringen. Das Bild zeigt einen Schützenumzug in Stromberg (2010)

  Man suche derzeit nach Möglichkeiten, „Tradition und Sicherheit gleichermaßen Rechnung zu tragen und eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden, mit der das traditionelle Vogelschießen ermöglicht werden kann“, erklärte gestern ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Aus Sicht der nordrhein-westfälischen Schützenverbände gefährdet die Reglementierung in der aktuellen Form die Tradition des Schützenfestes. Auch die heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker (Ennigerloh) und Ralf Brinkhaus (Gütersloh) drängen auf eine zeitnahe Änderung der umstrittenen Regelung. Mehr dazu in der Donnerstag-Ausgabe der „Glocke“.

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