Riemers Pech trübt Vorfreude auf Pokalfinale
 Bild: Dünhölter

Der zweite Kreuzbandriss: Rechtsverteidiger Dennis Riemer fällt wieder monatelang aus.

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„Wir wollen unseren Titel verteidigen, aber bei unseren Trainingsplänen nehmen wir auf die Spiele keine Rücksicht. Alles ist auf Fürth ausgerichtet“, sagte DSC-Trainer Stefan Krämer. Beim Bundesliga-Absteiger starten die Arminen am 21. Juli in die neue Saison.

Mindestens 2500, vielleicht sogar 3000 Zuschauer werden Dienstagabend im Jahnstadion erwartet. Eine Kulisse, die Wiedenbrücks Trainer Theo Schneider hoffnungsfroh stimmt: „Wenn die Jungs rauskommen und sehen, dass rundum alles voll ist, geben sie alles. Bielefeld ist Zweitligist, sie sind in der Vorbereitung viel weiter als wir und kommen topfit aus dem Trainingslager. Doch wenn wir in diesem einen Spiel alles abrufen, kann man den Unterschied kompensieren.“

Im Bielefelder Lager wurde die Vorfreude auf das Krombacher-Pokalfinale durch die schwere Verletzung von Dennis Riemer getrübt. Der 25-jährige Rechtsverteidiger hatte sich am Freitag im Testspiel gegen den österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC (2:1) einen Riss des linken vorderen Kreuzbandes zugezogen. „Das hat uns die gute Stimmung verhagelt. Alle leiden mit Dennis“, sagte sein Trainer.

Überaus positiv fällt Krämers Fazit des Trainingslagers in Bad Kleinkirchen aus. „Wir haben sehr viel gearbeitet. Das grenzte manchmal schon an Körperverletzung“, scherzte der 46-Jährige, der „enorme Fortschritte beim Spiel gegen den Ball“ ausgemacht hat. Zudem habe sich gezeigt, dass seine Mannschaft „in der Breite gut aufgestellt ist.“ Die Integration der neuen Spieler sei mittlerweile abgeschlossen, alle seien mit Feuereifer dabei. Krämer: „Es hat sich gezeigt, dass wir die richtigen Leute geholt haben.“

Am kommenden Freitag gastiert der PSV Eindhoven mit seinem neuen Trainer Philipp Cocu in der Bielefelder Schüco Arena. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

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