Roboter Rosi ruft Hilfe bei Hausunfällen
Bild: Westfälische Hochschule
Christopher Eulering, Christoph Heinrichs, Michael Stappert, Meik Ufermann (v.l.n.r.) und Stefan Wilkes (vorne r.) präsentierten als Abschluss ihrer Semesterarbeit Dr. Hartmut Surmann, Robotikprofessor an der Westfälischen Hochschule (hinten r.), die Projektideen ihres kleinen Hilfsroboters Rosi (Bildmitte).
Bild: Westfälische Hochschule

Möglich macht die Navigation eine gescannte Umgebungskarte, so dass sich der Roboter auch alleine in der Wohnung bewegen kann. Der sprachgesteuerte Prototyp hat nach Angaben seiner Entwickler ein integriertes Tablett, auf dem beispielsweise ein Notrufknopf liegt oder ein Wasserglas nebst Pillendose.

Als Nebenfunktion kann Rosi saubermachen, da ihre fahrbare Basis ein Saugroboter ist. Sollte Rosi der Strom ausgehen, fährt sie zur Ladestation und läd ihren Akku auf. Durch Schnittstellen zu anderen Systemen kann der Hilfsroboter auch mit dem Internet und dem Fernseher verbunden werden.

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Roboters ist eine Statistik, nach der Menschen über 65 Jahren durchschnittlich einmal im Jahr stürzen und auf schnelle Hilfe angewiesen sind. Der Roboter soll laut Hochschule „bezahlbar“ sein. 500 Euro kosten im Einkauf die Komponenten, die bei Rosi zum Einsatz kamen.

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