Ruhr-SPD-Chef beklagt Benachteiligung
Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, und Vorsitzender der Ruhr-SPD, beklagt die mangelnde Unterstützung des Ruhrgebiets durch Land und Bund.

Das Revier habe dort keine Lobby, „heute weniger noch als früher“, fügte der Parteifreund von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hinzu. Die rot-grüne Landesregierung müsse in Berlin mehr für das Ruhrgebiet einfordern. „Da fehlt die klare Kante“, sagte Baranowski.

Viele Städte im Ruhrgebiet kämpfen mit hohen Schulden, maroden Straßen und dringend renovierungsbedürftigen Schulen.

Am Wochenende hatte bereits der Initiativkreis Ruhr - ein Zusammenschluss von fast 70 großen Unternehmen der Region - einen Soli-Beitrag für das Ruhrgebiet gefordert. Vor allem in den neuen Bundesländern waren vergleichbare Vorschläge zuletzt immer auf Kritik gestoßen.

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