Ruhrtriennale mit „Tristan und Isolde“
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In seine letzte Ruhrtriennalen-Saison geht Intendant Willy Decker. Er selbst inszeniert in der Bochumer Jahrhunderthalle „Tristan und Isolde“.

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Nach dem Judentum und dem Islam steht in diesem Jahr der Buddhismus im inhaltlichen Zentrum der mehr als einhundert Veranstaltungen. „Und damit sind keine Klischees von Räucherstäbchen und dem milde lächelnden Buddha gemeint“, hatte Decker im Sommer angekündigt.

„Verliebt“ in die Industriehallen

Für den Opernregisseur Decker schließt sich mit der Inszenierung des „Tristan“ ein Kreis, denn bereits 2007 war er als Regisseur mit Frank Martins Vertonung des mittelalterlichen „Tristan“-Stoffs „Le vin herbé“ bei der Triennale zu Gast und „verliebte“ sich damals unsterblich in die Industriehallen.

Künstlerische Kraftspender für Regisseur

Deckers Nachfolger für die Jahre von 2012 bis 2014 wird der Gießener Theater-Professor, Regisseur und Komponist Heiner Goebbels. Viel hat er bisher noch nicht verraten - außer, dass er die spektakulären Industrieräume der Triennale „nicht als Dekor“ begreifen, sondern als künstlerische Kraftspender nutzen wolle.

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