Ruhrtriennale startet mit Gluck-Oper  „Alceste“
Archivbild: dpa
Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale, verspricht für die nächsten sechs Wochen wieder spektakuläre Spielorte und ungewöhnliche Klangwelten im Rahmen der Ruhrtriennale.
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Auch im zweiten Jahr seiner Intendanz führt der Niederländer Johan Simons bei der Eröffnungspremiere selbst Regie. Die musikalische Leitung hat der belgische Barockdirigent René Jacobs. Die 1767 entstandene Oper „Alceste“ fußt auf einer Tragödie von Euripides. Eröffnet wird das experimentelle Theater-, Musik- und Tanzfestival mit einer Festspielrede (18 Uhr) der Publizistin Carolin Emcke, Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016. Angesichts der Flüchtlingskrise will Simons bei der Ruhrtriennale die Frage stellen, ob die Werte „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ in Europa noch vertreten werden.

23 Produktionen bis 24. September

Bis zum 24. September bringt die Ruhrtriennale 23 Produktionen an zahlreichen Orten des Ruhrgebiets heraus, darunter viele Uraufführungen. Spielorte sind ehemalige Zechen, Stahlwerke und Halden und erstmals auch die Kohlenmischhalle der stillgelegten Zeche Auguste Victoria in Marl.

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