Sadistin muss in Sicherheitsverwahrung
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Zum ersten Mal muss in NRW eine Frau in Sicherheitsverwahrung. Die Hüllhorsterin gilt als Sadistin.
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Diese Maßnahme hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Mittwoch verkündet. Das Gericht lehnte die Beschwerde dagegen ab. Die Entscheidung ist rechtskräftig (Az.: III-1 Ws 322/12). Das Gericht bestätigte damit Informationen der „Bild"-Zeitung.

Die 56-Jährige ist eine sadistische Mörderin. Psychiater halten die Frau für weiterhin sehr gefährlich. Die Justiz beruft sich auch auf ihr Verhalten in der Haft. Sie habe sich wenig einsichtig gezeigt. Deswegen sei ihre Zukunftsprognose negativ.

Fall stellt Problem für Justiz in NRW dar

Das nordrein-westfälische Justizministerium steht damit vor einem Unterbringungsproblem. „Wir sind in letzten Gesprächen mit einem anderen Bundesland", sagte Justizsprecher Peter Marchlewski. Dort säßen bereits Frauen in Sicherungsverwahrung und die Unterbringung wäre kostengünstiger als in NRW. Der Anwalt der Frau habe angekündigt, gegen die Entscheidung Verfassungsbeschwerde einzulegen und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen.

Haftstrafe endet in ein paar Tagen

Die Frau hatte ihre 29-jährige Lebensgefährtin in einem Ferienhaus in Tunesien zu Tode gefoltert und ihre Leiche zerstückelt. Deswegen war sie 1999 in Bielefeld wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafhaft ist in wenigen Tagen beendet. Das Opfer war monatelang sadistischen Exzessen ausgesetzt. Die junge Frau wurde gefoltert, erniedrigt und sexuell misshandelt. 

Die Hüllhorsterin war bereits 1994 zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil sie eine junge Frau wie eine Sklavin gehalten und ebenfalls zu Tode gequält hatte. Damals war sie lediglich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt worden.

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