Säureattentat erschüttert Glauben nicht
Bild: Mense
Anselmo Mwang’Amba aus Sansibar (Tansania), derzeit in der Pfarrgemeinde St. Maria in Welver zu Gast, ist am 13. September 2013 durch ein Säureattentat schwer verletzt worden.
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Der war nämlich die Triebfeder des muslimischen Attentäters, der den katholischen Priester am 13. September 2013 auf Sansibar (Tansania) mit Säure überschüttete und ihn auf grausame Art entstellte. Trotz berechtigter Sorgen um seine Sicherheit und seines monatelangen Martyriums nach dem folgenschweren Angriff sagt Anselmo Mwang’Amba nun wie selbstverständlich: „Ich will im kommenden März nach Sansibar zurückkehren.“

Und die Angst? „Ich bin Missionar, was soll ich tun? Gott hat mich gerufen“, erklärt der 66-Jährige mit einem Lächeln. Und strahlt dabei eine unbändige Lebensfreude und Zuversicht aus. Gleichwohl weiß der Priester, dass er vorsichtig sein muss und sich auf Sansibar nie mehr so frei bewegen kann wie bisher. Denn terroristische Islamisten verüben auf der Insel immer wieder Attentate auf Christen und Brandanschläge auf ihre Kirchen. Doch von diesem Konflikt ist Father Anselmo, wie er in Tansania genannt wird, jetzt weit weg.

Nicht nur im Gesicht, auch an Brust und Beinen erlitt er schwerste Verätzungen. Monatelang konnte er das Krankenbett nicht verlassen. „Gebete haben mir die Kraft gegeben, das zu überstehen“, sagt er.

Was Pater Anselmo nun im Kreis Soest macht, wie er weiter behandelt wird und wer seine Behandlung in Deutschland ermöglichte, sowie einen Hintergrund zu seinem Herkunftsland lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

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