Sauerland rechnet mit Skifahrer-Ansturm
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Skifahrer sitzen auf einem Sessellift im Skigebiet Winterberg und fahren durch den Kunstschnee der Schneekanonen. 
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Zudem sei das angekündigte kalte, trockene und sonnige Wetter genau nach den Wünschen der Wintersportler. "Wir gehen von einem sehr gut besuchten Wochenende aus", sagte Schulten.

Für viele Skigebiete ist das erst der Startschuss: Bislang konnte nur etwa die Hälfte der Lifte an den 89 Pisten mit Beschneiungsanlagen öffnen. "In diesem Winter hatten die Betreiber nur kurze Zeiträume, in denen es kalt und beständig genug war, um die Pisten zu beschneien", berichtete Schulten. So habe es in der Region mit 13 Dauerfrosttagen seit Anfang Dezember neun Tage weniger als im langjährigen Mittel gegeben. Außerdem habe es überdurchschnittlich viel Niederschlag gegeben.

Beschneiungsanlagen liefern den notwendigen Kunstschnee

Naturschnee-Skigebiete konnten in NRW bislang gar nicht mit ausreichenden Schneehöhen für Wintersportler aufwarten. Trotzdem seien Wintersportler durchaus auf ihre Kosten gekommen: Skigebiete mit besonders leistungsstarken Beschneiungsanlagen konnten trotz des unbeständigen Winterwetters die notwendigen 20 Zentimeter Kunstschnee auf die Pisten bringen und öffneten so an insgesamt mehr als 30 Tagen. So laufe etwa im größten Skigebiet der Region, dem Skiliftkarussell in Winterberg, der Betrieb vergleichsweise normal.

Triste Aussichten in der Eifel

Von Schnee kann die Eifel bisher nur träumen. Die Nordeifel hatte bisher keinen Schneetag. Der einzige noch existierende Skilift in Hellenthal ist bisher nicht gelaufen, wie die örtliche Touristeninformation mitteilte. "Es ist sehr ruhig", sagte Leiterin Anja Theis. Das regnerische Wetter trage sein Übriges dazu bei. "Sobald Schnee fällt, wird das schlagartig anders", kündigte sie an.

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