Schalke 1:1 - und alles blieb friedlich
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Polizisten stehen vor der Veltins-Arena in Gelsenkirchen am Eingangsbereich der PAOK Fans und beobachten die Einlasskontrollen.
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„Bisher hat es keinerlei Ausschreitungen oder Sicherheitsstörungen gegeben“, berichtete Polizeisprecher Torsten Szieszke einige Zeit nach dem Abpfiff am Mittwochabend. Auch der Abzug der Fußballfans aus dem Stadion Arena verlief ohne Zwischenfälle. Die PAOK-Anhänger mussten eine Weile im Stadion warten, bevor sie ihren Rückweg antreten konnten.

Die Begegnung war als Risikospiel eingestuft worden, weil es in der Vergangenheit beim Zusammentreffen beider Mannschaften wiederholt Krawalle gegeben hatte - zuletzt nach der 0:3-Niederlage von PAOK beim Hinspiel vor sechs Tagen. Auch vor dreieinhalb Jahren kam es wegen einer mazedonischen Flagge im Schalke-Block zu Übergriffen seitens der Griechen.

Vor dem Spiel hatte die Polizei nach eigenen Angaben vier PAOK-Busse kontrolliert, in denen gewaltbereite Problem-Fans vermutet wurden. Die Beamten fanden jedoch keine verdächtigen Personen oder verbotene Gegenstände.

PAOK-Fans zünden Pyrotechnik auf Parkplatz

Bei der Anreise von 160 POAK-Fans am Dortmunder Hauptbahnhof dagegen wurden Pyrotechnik und Sturmhauben sichergestellt. Die Polizei kontrollierte bei dem Einsatz insgesamt 272 Personen.

Auf einem Parkplatz (P7) in Stadionnähe zündeten zwei PAOK-Fans Feuerwerkskörper in einer Menschenmenge, deshalb wird gegen sie ermittelt. 510 Fans des griechischen Vereins waren den Angaben zufolge angereist.

Knappen hoffen auf gutes Los

Alessandro Schöpf (l.) von Schalke jubelt über seinen Treffer zum 1:0 mit seinem Teamkollegen Eric Maxim Choupo-Moting. Das Spiel in der Veltins-Arena endete 1:1, Schalke erreichte das Achtelfinale der Europa-League.

Am Freitag (13 Uhr) wird in Nyon die nächste Runde ausgelost. "Die ganz großen Namen müssen es noch nicht sein", sagte Schalke-Trainer Markus Weinzierl. Seine Mannschaft musste nach dem 3:0 im Hinspiel sportlich nicht mehr viel fürchten. Vor 50.619 Zuschauern brachte der Österreicher Alessandro Schöpf das Team von Trainer Markus Weinzierl in der 23. Minute in Führung. Matija Nastasic besorgte nur zwei Minuten später mit einem Eigentor den Ausgleich für die Griechen.

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