Schlaganfall-Stiftung fördert Reha-Gruppen
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Sport kann nach einem Schlaganfall positive Wirkungen auf die Betriffenen haben. Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe aus Gütersloh will das Reha-Programm nun ausweiten.
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Mit den Gruppen soll den Menschen nach einem Schlaganfall die Rückkehr in ein gesundes und selbstbestimmtes Leben erleichtert werden. Partner des Projektes sind der Landessportbund, der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW sowie das Land. Pro Kreis oder kreisfreier Stadt soll mindestens ein Verein etwa bei der Ausbildung von Übungsleitern gefördert werden. Es stehen aber Mittel für bis zu 70 neue Gruppen in den kommenden zwei Jahren bereit, teilte die Betroffenen-Initiative am Mittwoch mit. Um die Förderung bewerben können sich Sportvereine bis Ende April.

60 000 Menschen jährlich in NRW von Schlaganfall betroffen

Allein in NRW erleiden pro Jahr 60 000 Menschen einen Schlaganfall. Bislang gebe es bei den Sportverbänden 43 Sportgruppen für Betroffene. Dort werden etwa sicheres Gehen, das Gedächtnis oder neue Bewegungsabläufe des Alltags gemeinsam trainiert.

Mit einem dann deutlich ausgeweiteten und flächendeckenden Angebot, würde Nordrhein-Westfalen im Bereich des Reha-Sports für Schlaganfallpatienten bundesweit Modellcharakter erreichen, sagte Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

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