Schrittweise Rückkehr ins Büro am besten
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Nach und nach kehren Arbeitnehmer in Deutschland aus dem Homeoffice wieder zurück ins Büro. 
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„Zum einen ist es gut wegen Corona, wenn nicht alle gleichzeitig wieder Vollzeit im Büro sind“, sagte Wissenschaftlerin Hannah Schade vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund. „Und für jede psychologische Anpassung ist es einfacher, wenn sie graduell passiert.“

Mit Arbeitgeber über weiteren Umgang sprechen

Über die Wochen daheim hätten viele Berufstätige gelernt, für welche Tätigkeiten sich das Arbeiten im Homeoffice gut eigne und welche besser im Büro klappten. Dies sollten Arbeitgeber für eine konstruktive Diskussion über den zukünftigen Einsatz von Homeoffice nutzen, so Schade. Man müsse mit Ablehnung rechnen, „wenn Führungskräfte versuchen, starre Regeln einfach so weiterzuführen, ohne dass es dafür eine Notwendigkeit gibt“, erklärte Schade.

Während Anfang April deutlich mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer im Homeoffice gearbeitet hat, lag dieser Wert Anfang Mai schon deutlich darunter, wie aus der Mannheimer Corona-Studie hervorgeht, für die Forscher der dortigen Universität in einer Langzeit-Studie regelmäßig etliche Bürger befragen. Mitte Mai waren es noch knapp neun Prozent, die angaben, komplett im Homeoffice zu arbeiten, gut 20 Prozent waren zumindest teilweise wieder vor Ort im Job.

Jeder Beruf anders geeignet für das Homeoffice

Der weit auseinander klaffende Umgang mit der Rückkehr kann zum einen daran liegen, dass ein Marketing-Mensch seine Arbeit vielleicht fast 1:1 nach Hause verlagern kann. Die Technische Zeichnerin kann hingegen ohne große Bildschirme und leistungsfähige Rechner deutlich weniger effizient arbeiten.

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