Schüler-Protest für besseres Klima
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Wie hier in Bonn sind Schüler am Freitag unter anderem in Bielefeld und Münster für das Klima auf die Straße gegangen.

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Die an der Aktion „Friday for Future“ beteiligte Umweltschutzorganisation BUNDjugend sprach von landesweit insgesamt 3000 Teilnehmern. Viele Schüler trugen Plakate mit Aufschriften wie "Opa, was ist ein Schneemann?" und Banner mit Appellen an die Politik, den Klimawandel einzudämmen. In rund 50 Städten in ganz Deutschland gingen Schüler am Freitagvormittag während der Unterrichtszeit auf die Straße.

Schwedin Greta Thunberg liefert Vorbild für Aktionen

Die Aktionen folgten dem Beispiel der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament gegen die Klimapolitik protestiert. Die 15 Jahre alte Aktivistin hatte gefragt, warum sie zur Schule gehen solle, wenn ohnehin nichts getan werde, um ihre Zukunft zu sichern. Seit Mitte Dezember finden in mehreren Ländern wöchentlich solche Schulstreiks statt. Am nächsten Freitag wollen Schüler und Studierende in Berlin für einen schnellstmöglichen Kohleausstieg demonstrieren. Dort tagt am 25. Januar die Kohlekommission der Bundesregierung mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden.

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