Schützenkönigstreit ist „Stück aus dem Tollhaus“
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Mithat Gedik von der Schützenbruderschaft St. Georg Werl-Sönnern hat am 18. Juli beim Schützenfest den Vogel abgeschossen. Dass er Moslem ist, widerspricht der Satzung, die der Dachverband Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften vorsieht.
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Der Politiker hat die Beteiligten im Streit um einen muslimischen Schützenkönig zu einer schnellen Einigung aufgerufen. „Ich hoffe, dass diese Peinlichkeit zügig aus der Welt geschaffen wird“, sagte Schneider am Montag. Die Debatte zeuge von „Provinzialität“. 

Es gebe in NRW inzwischen viele Muslime, die Schützen- oder Karnevalsprinzen seien. Auch gebe es etwa im Ruhrgebiet keinen christlichen Kindergarten, in dem nicht auch muslimische Kinder integriert seien.

Der 33-jährige türkischstämmige Muslim Mithat Gedik, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, war im Juli als Schützenkönig gekürt worden. Nach dem Willen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften soll der Mann den Titel wieder abgeben, weil die Schützenbruderschaft in Werl laut ihrer Satzung eine „Vereinigung von christlichen Menschen“ sei.

Wie die Bruderschaften in der Region das Thema beurteilen und was die Katholische Kirche im Heimatort des Schützenkönigs sagt, lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“ und des „Ahlener Tageblatts“.

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