Schuh-Riese Wortmann spürt Ukraine-Krise
Bild: Bredenhöller
Die aktuelle Herbst-/Winterkollektion: Marketing-Expertin Jennifer Mönnekes und Schuhmodel Beate Schwarzkopf (v.l.) zeigen am Donnerstag im Ausstellungsraum der Wortmann Schuh-Holding in Detmold die neuen Spitzenmodelle von Tamaris.
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Die Erlöse des Familienunternehmens stiegen nur leicht auf 1,01 Milliarden Euro (+0,2 Prozent). Das Ergebnis sei aber „durchweg zufriedenstellend“, sagte Wortmann, ohne Zahlen zu nennen. Die Exportquote blieb bei 53,2 Prozent.

Mehr als jedes zweite Paar des Schuh-Riesen Wortmann wird im Ausland verkauft. Der rasch steigende Konsum in Osteuropa und vor allem in Russland hat das Wachstum Wortmanns beflügelt - angesichts der schweren Krise um die Ukraine wächst nun aber auch die Unsicherheit. „Russland ist inzwischen größter Exportmarkt und zweitgrößter Markt nach Deutschland“, sagte Firmengründer Horst Wortmann am Donnerstag. „Noch ist die Lage dort nicht so schlecht, wie man befürchten musste.“ Wortmann habe sehr viel investiert. Jetzt sei aber ein Handelsstopp nicht ausgeschlossen. „Das macht uns schon etwas nervös.“

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