Schwan liebt nach Traktor nun eine Gans
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Höckerschan Schwani gönnte seine Zuneigung nach einem blauen Traktor nun einer Gans.
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Jetzt ist er schon ganz nah dran: „Er schwimmt neuerdings lieber mit einer Gans“, sagte Hausmeister Hermann Hericks vom Sportschloss in Velen. An dem Flirt in den Sommerferien ist nun offensichtlich die Liebe zum Traktor zerbrochen. Sechs Jahre lang war „Schwani“ dem Trecker hinterhergewatschelt, ihm auf Schritt und Tritt gefolgt. Hericks, der den Traktor steuert, erinnert sich: „Ich musste ständig aufpassen, dass ich den Schwan nicht aus Versehen überfahre. Er war schon sehr, sehr aufdringlich.“ Hericks ist froh, dass sich „Schwani“ anscheinend neu verliebt hat. „Es erleichtert mich, dass er sich jetzt an mehr oder weniger artspezifische Genossen hält“, sagt Hericks und lacht. „Schwani“ ist nicht das erste Tier, das sich in einen Gegenstand verliebt hat. Trauerschwänin „Petra“ hatte vor Jahren bundesweite Bekanntheit erlangt, weil sie auf einem See in Münster mit einem Tretboot in Schwanenform angebandelt hatte.

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