Schwarze Kirchen-Kasse war gut gemeint
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Der Superintendent des Kirchenkreises Herford, Michael Krause. hatte die Schwarze Kasse öffentlich gemacht.
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Es habe sich die erste Einschätzung bestätigt, wonach sich niemand persönlich bereichert habe, sagte Oberkirchenrat Arne Kupke. Dennoch sei eindeutig gegen Kirchenrecht verstoßen worden. Nunmehr würden disziplinarische Konsequenzen geprüft. Der Bericht sei der Staatsanwaltschaft zugeleitet worden.

Der Kirchenkreis hatte 1967 am Kirchenhaushalt vorbei 1,5 Millionen Mark aus Kirchensteuern angelegt und weitgehend unangetastet gelassen. Der durchschnittliche Zinssatz habe bei rund sieben Prozent gelegen, sagte Kupke. „Die Vermehrung des Geldes lässt sich im Wesentlichen auf solide Anlagen zurückführen, nicht auf spekulative Geschäfte.“

An die Öffentlichkeit gebracht hatte die Schwarze Kasse der Superintendent des Kirchenkreises Herford, Michael Krause. Während die übrigen Mitglieder des Vorstandes der Kreissynode Herford nach Bekanntwerden der Rücklagen zurückgetreten waren, blieb Krause im Amt. 

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