Staatsanwaltschaft prüft weiteren Fall
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Die Staatsanwaltschaft prüft weiter, ob der Tatverdächtige im Fall des getöteten Dano aus Herford, auch für das Verschwinden eines Mädchens vor sechs Jahren verantwortlich ist.
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Es müssten 18 Ermittlungsbände überprüft werden. „Das ist ein gewaltiger Aktenberg.“ Frühestens Anfang Mai sei mit ersten Ergebnissen zu rechnen.

Der mutmaßliche Täter im Fall Dano geriet schon 2007 nach dem Verschwinden von Jenisa in den Fokus der Ermittler. Es habe Indizien gegeben und der Mann habe wegen dringenden Tatverdachts auch sechs Wochen in U-Haft gesessen, sagte Lendeckel. Der Mann habe Vorwürfe, dass Kind getötet zu haben, stets bestritten. Später erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Kindesentziehung. Die Leiche des Mädchen ist bis heute nicht gefunden. Das Kind gilt noch immer als vermisst. Das Landgericht lehnte 2010 die Anklage ab.

Der 43-Jährige hat zugegeben, Dano getötet zu haben. Seitdem aber schweigt der Verdächtige nach Angaben der Polizei. Der Fünfjährige war vor einem Monat spurlos verschwunden. Seine Leiche wurde drei Wochen später in der Nähe eines Flusses gefunden.

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