Stadium von Darmkrebs mit Blutprobe bestimmen
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Um den Mutationsstatus von Darmkrebstumoren zu bestimmen, reicht den Medizinern des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus ab sofort ein einfacher Bluttest.
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Seine Relevanz für die gezielte Behandlung der Patienten ist in einer Studie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) bestätigt worden. Das blutbasierte Verfahren verspricht nach Ansicht der Ärzte des Knappschaftskrankenhauses Bochum um Prof. Wolff Schmiegel viel: Es ist einfach, schnell und ermöglicht mehr Patienten eine personalisierte, maßgeschneiderte Therapie.

Biomarker zeigt Mutationsstatus an

Am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus setzen die Forscher den blutbasierten Test nun bei Patienten ein, die eine Darmkrebserkrankung im fortgeschrittenem Stadium aufweisen. Diese Art der Tumoranalytik zeigt den Mutationsstatus des RAS-Gens an. Dieses RAS-Gen spielt eine zentrale Rolle bei der Kontrolle des Wachstums der Krebszellen und ist entscheidend bei der Auswahl der gezielten Therapie.

„Flüssige Biopsie“ als Ergänzung zur Gewebebiopsie

Als derzeitiger Goldstandard zur Bestimmung des RAS-Status gilt die Untersuchung der Gewebeprobe durch einen Pathologen. Der RAS-Biomarkertest, die „flüssige Biopsie ist ein nicht-invasives Verfahren, das als Ergänzung zu herkömmlichen Gewebebiopsien oder chirurgischen Eingriffen dienen kann.

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