Stalker muss zwei Jahre hinter Gitter
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Weil er eine Frau über mehrere Monate terrorisierte, muss ein 36-jähriger Stalker für zwei Jahre in Ordnungshaft.
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Der massive Terror des Mannes aus dem Raum Hannover habe sich in Hunderten Anrufen, SMS und E-Mails ausgedrückt - „mit bedrohlichen, auf den Tod Bezug nehmenden Inhalten“, teilte das Oberlandesgericht am Montag mit. So habe der Mann im Wissen um die Angst der 44-jährigen Frau vor Spinnen ein Päckchen mit einer lebenden Vogelspinne an ihren Sohn adressiert. Dabei habe die Frau „in keiner Beziehung“ zu dem Mann gestanden.

Schon 2012 hatte das Amtsgericht dem 36-Jährigen auf ihren Antrag hin untersagt, sich der Frau zu nähern, ihr zu schreiben oder sie anzurufen. Trotz wiederholter Ermahnungen ignorierte er dieses Verbot, was das Amtsgericht Bielefeld zunächst mit 90, später zusätzlich mit 630 Tagen ahndete. Dagegen hatte er Beschwerde eingelegt, der das OLG Hamm jedoch nicht stattgab.

Die Bielefelderin leide sehr und müsse Ängste aushalten, begründete das Gericht die ungewöhnliche Höhe der Sanktionsmaßnahme.

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