Starkregen fordert Feuerwehrkräfte
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Starke Unwetter sind in der Nacht von Freitag auf Samstag über den Kreis Warendorf hinweggezogen.
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Auch am Morgen gab es noch vereinzelte Einsätze. "Unwetter kommen zwar immer wieder mal vor, aber das war die Spitze des Eisbergs in den letzten zwei Jahren", sagte der Sprecher der Feuerwehr.

86,5 Liter Regen pro Quadratmeter in Wadersloh

Auch im Ruhrgebiet zog das Unwetter seine Kreise. In Dortmund zählte die Feuerwehr seit Freitagabend 70 Einsätze, wie ein Sprecher berichtete. Neben umgekippten Bäumen und abgebrochenen Ästen seien einige Straßen überflutet gewesen.

Am schlimmsten habe das Unwetter im nördlichen Ruhrgebiet und im Münsterland gewütet, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen. Der meiste Starkregen sei mit 86,5 Litern pro Quadratmeter in Wadersloh gemessen worden.

Wetter bleibt weiterhin unbeständig

In den kommenden Tage bleibe das Wetter weiter unbeständig. Am Samstag ist laut DWD örtlich erneut heftiger Starkregen mit Mengen von 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Dazu kämen stürmische Böen sowie Hagel.

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