Statistik bestätigt: Frühling war extrem
Wetter extrem:

Der Wetterdienst verzeichnete für Deutschland den trockensten Frühling seit Beginn der Messungen vor 130 Jahren.

In den Monaten März, April und Mai fallen im langjährigen Durchschnitt gewöhnlich mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Dieses Jahr waren es gerade einmal 64 Liter.

683 Stunden Sonne über NRW

„Ende Mai war der Strand am Düsseldorfer Rheinufer durch Niedrigwasser bis zu 100 Meter breit“, erklärte der Sprecher des DWD. Und es war sommerlicher als gewöhnlich: Die Durchschnittstemperaturen lagen bei fast elf Grad. Normal wären 8,3 Grad. Satte 683 Stunden lachte die Sonne über NRW. Im Schnitt wären es nur 441 Stunden.

Getreide bleibt im Wuchs zurück

Das Getreide sei im Wuchs zurückgeblieben, teilte ein Sprecher der Landwirtschaftskammer Münster mit. Dafür begann dank der warmen Witterung die Erdbeerernte den Angaben zufolge mehr als zwei Wochen früher als üblich.

Die Durchschnittstemperatur lag trotz Nachtfrosts bis in den Mai hinein bei 10,1 Grad Celsius. Das waren 2,4 Grad mehr als das langjährige Mittel von 7,7 Grad. Den Spitzenplatz in der seit 1881 deutschlandweit erstellten Messreihe hält das Jahr 2007 mit 10,6 Grad.

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