Straßenstrich ist in Dortmund wieder erlaubt
Bild: dpa / Bearbeitet: Martsch
In Dortmund soll es bald einen neuen Straßenstrich geben. Eine Prostituierte hatte diese Entscheidung erfolgreich am Verwaltungsgericht eingeklagt.
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Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschied am Donnerstag, dass der alte Straßenstrich in der Innenstadt aus Jugendschutzgründen nicht wieder geöffnet werden darf, die Stadt aber außerhalb des erweiterten Innenstadtbereichs einen neuen Standort suchen muss.

Dortmund hatte vor zwei Jahren mit Genehmigung des Landes den Straßenstrich in der Nordstadt sowie die offene Prostitution im ganzen Stadtgebiet verboten. Hintergrund war die Überschwemmung des Straßenstrichs durch Frauen aus Bulgarien und Rumänien mit der Folge, dass viele Prostituierte von ihren Wohnungen zu Fuß zum Straßenstrich pendelten.

Prostitution allgemein erlaubt

Prostitution ist allgemein in Deutschland erlaubt. Ausnahmen gelten für kleinere Städte. Wo es erlaubt ist, spielt sich das „älteste Gewerbe“ auf der Straße, in Bordellen oder Privatwohnungen ab. In Dortmund ist die Straßenprostitution vor zwei Jahren im ganzen Stadtgebiet verboten worden - mit Genehmigung des Landes. Innerhalb der Innenstadt ist zudem Prostitution in Wohnungen oder Bordellen verboten.

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