Streit zwischen Bielefeldern eskaliert
Symbolbild: dpa
Eine Auseinandersetzung zwischen einem Jogger und einem Hundebesitzer ist am Montag in Bielefeld eskaliert. Die Polizei musste einschreiten.
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Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, gab der 68-jährige Bielefelder an, gegen 17 Uhr auf einem Waldweg gelaufen zu sein, als er von dem Hund des 78-Jährigen attackiert wurde. Zunächst sei er nach Hause gelaufen, im Anschluss jedoch an die Stelle zurückgekehrt, um den Hundebesitzer zur Rede zu stellen.

Hundebesitzer „hat sich tot gestellt“

Dem Jogger zufolge soll sich der Hundebesitzer uneinsichtig gezeigt und ihn bespuckt haben. Außerdem soll der 78-Jährige ihm zugerufen haben, dass er Corona habe, und mehrmals in seine Richtung geschlagen haben. Im Anschluss habe der Hundebesitzer sich auf den Boden gelegt und tot gestellt.

Der 78-jährige Hundebesitzer gab gegenüber der Polizei an, dass der 68-Jährige mit dem Pkw zurückgekommen sei und ihn lauthals angeschrien habe. Eine Verletzung durch einen möglichen Hundebiss habe der Mann jedoch nicht vorweisen können.

Jogger hat „mit schwerem Stück Erde geworfen“

Zudem erklärte der Hundebesitzer den Beamten, dass er zwar erkältet sei und deswegen Abstand gehalten habe, jedoch habe er nicht gespuckt und auch nicht behauptet, dass er am Coronavirus erkrankt sei.

Als er dem Jogger den Rücken zugekehrt hatte, soll dieser nach Angaben des Hundebesitzers mit einem schweren Stück Erde nach ihm geworfen und ihn am Hinterkopf getroffen haben. Daraufhin sei er selbst zu Boden gefallen. Eine Reiterin soll ihm aufgeholfen haben und sich um ihn gekümmert haben.

Polizei hofft auf Zeugenaussagen

Die beiden Senioren stellten wechselseitig Anzeige wegen Körperverletzung. Beamte des Kriminalkommissariat 15 bitten die Reiterin sowie weitere mögliche Zeugen sich unter der 0521-5450 zu melden.

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