Studienplatz-Bewerber zieht es nach Münster
Die Hörsaal-Bank drücken in Münster - das wollen mehr als 52.000 Studienplatz-Bewerber.

Zwischen 5500 und 5800 Plätze für Bachelor- und Masterstudiengänge stehen laut Robers im Oktober zur Verfügung. Die hohe Zahl der Bewerber relativierte der Uni-Sprecher. Man müsse berücksichtigen, dass sich Abiturienten gleichzeitig an mehreren Hochschulen im Bundesgebiet um ein Studium bemühten. Wo sie dann studierten, hänge von den jeweiligen Zusagen ab.

Robers geht davon aus, dass die Wilhelms-Universität innerhalb der nächsten vier Wochen festlegen wird, welchen Kandidaten ein Studienplatz zugewiesen wird.

Auch an der Fachhochschule Münster ist die Nachfrage groß. Hier haben sich für das Wintersemester 16.000 junge Männer und Frauen um einen Studienplatz beworben, etwa 1000 mehr als im Vorjahr. Weniger als 4000 Plätze stehen zur Verfügung.

Zurückhaltender äußerten sich hingegen die Universitäten in Paderborn und Bielefeld. Man habe sich mit dem NRW-Wissenschaftsministerium abgestimmt, sich nicht an Spekulationen über Zahlen zu beteiligen, die nur eine begrenzte Aussagekraft hätten und mehr Verwirrung als Orientierung stifteten, sagte Tibor Werner Szolnoki, Pressesprecher der Universität Paderborn. Dieser Aussage schloss sich sein Amtskollege Ingo Lohuis von der Universität Bielefeld an.

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