Studierende befragen 12.400 Katholiken
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Die Studierenden (v. l.) Anna Roth (Uni Münster), Sarah Delere (FU Berlin) und Tobias Roth (Uni Münster) haben insgesamt 12.400 Katholiken in 42 Ländern zum Thema Familienbilder und Partnerschaftsethik befragt. Das Bild zeigt sie in Berlin.
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90 Prozent der fast 7900 Teilnehmer aus Deutschland sprachen sich dagegen aus, wiederverheiratete Geschiedene von der Kommunion auszuschließen. 70 Prozent wollen eine Anerkennung und Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Die nicht repräsentative Befragung einer Forschergruppe der Universität Münster in 42 Ländern wurde am Mittwoch in Berlin vorgestellt. In Polen, Südeuropa und Brasilien sprach sich eine Mehrheit gegen die Anerkennung der Homosexuellen-Ehe aus.

Zur Frage der Ehelosigkeit von Priestern wünschen sich in Deutschland 85 Prozent ein Wahlzölibat - ähnlich so viele wie in den meisten untersuchten Ländern mit Ausnahme von Polen und Südeuropa. Selbst ein Viertel der deutschen Katholiken, die grundsätzlich für das Zölibat sind, befürwortet eine Wahlmöglichkeit für Priester.

Einen Schwerpunkt zum Thema mit weiteren Ergebnissen zu Gottesdienstbesuchen, Empfängnisverhütung und christlicher Erziehung für Kinder lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der „Glocke“.

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