ThyssenKrupp stellt Konzernumbau vor
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Der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp soll umgebaut werden. Standorte in der Region sind dem Vernehmen nach wohl nicht von den Plänen betroffen.
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ThyssenKrupp ist in der Region stark vertreten, unter anderem mit den Unternehmen Polyisus AG (Beckum), ThyssenKrupp Fördertechnik (Ennigerloh) sowie Rothe Erde (Lippstadt/Dortmund) oder einer Niederlassung von ThyssenKrupp Schulte (Bielefeld).

Nach den bereits vorstellten Eckpunkten des Konzepts will sich das Unternehmen weltweit von 10 Milliarden Euro Umsatz 35 000 Mitarbeitern trennen - um sich von hohen Schulden zu entlasten. Der Aufsichtsrat des Konzerns muss dem neuen Konzept im Laufe des Vormittags noch zustimmen.

Umsatz und Gewinn gestiegen

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres setzte das Unternehmen so viel um wie seit Beginn der Wirtschaftskrise Ende 2008 nicht mehr, wie ThyssenKrupp am Freitag mitteilte. Auch die Bestellungen stiegen auf den höchsten Wert seit über zwei Jahren. Der Gewinn legte kräftig zu. Dank Verbesserungen in den anderen Sparten konnte der Konzern hohe Anlaufverluste in neuen Stahlwerken in den USA und Brasilien mehr als wettmachen.

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