Toleranz-Projekte in NRW werden ausgezeichnet
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Bürger haben sich 2012 in Dresden gegen Rechts demonstriert. In einem bundesweiten Wettbewerb werden am Dienstag die NRW-Preisträger des Projekts „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ geehrt.
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Deutschlandweit hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) 67 Initiativen und Projekte für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement ausgewählt.

Ebenfalls diesen Dienstag beteiligen sich rund ein Dutzend Organisation und Gruppen aus NRW am bundesweiten Aktionstag !Wir für Demokratie! gegen Rechtsextremismus. In Siegen wollen Jugendliche Bürger zum Thema Toleranz interviewen und daraus einen Film zusammenstellen. Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld gehen Jugendliche mit dem Fotoapparat auf die Suche nach Toleranz und in Aachen veranstalten DGB, VHS und Uni einen Themenabend zur NSU.

Am Nachmittag werden im Dortmunder Rathaus die mit 2000 bis 5000 Euro dotierten Preise an die NRW-Preisträger im Toleranz-Wettbewerb übergeben. Unter den Gewinnern ist das interaktive Geschichtsprojekt „Jäger des Vergessenen“. Eine Gruppe des Jugendtreffs Velpe der Mediencooperative Steinfurt entwickelte eine Geocachingroute zur jüdischen Vergangenheit und zur Zivilcourage Westerkappelns.

Ebenfalls ausgezeichnet wird die deutsch-niederländische Stiftung „Stichting Vrienden van Kolle Kaal“ in Borken mit dem Projekt „Auf den Spuren von Annie und Sini“. Die Stiftung regt Lehrer an, sich mit den Themen Holocaust und den Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges in Deutschland und den Niederlanden auseinanderzusetzen. Sie bietet dazu Unterrichtsmaterial und eine Spurensuche im Grenzgebiet an.

Weitere Projekte kommen aus Rheine, Paderborn, Porta Westfalica, Oberhausen, Ahaus, Düsseldorf, Iserlohn, Aachen, Recklinghausen und Dortmund.

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