Tunnel-Irrfahrt kommt Frau teuer zu stehen
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500 Meter weit auf den Schienen in einem Bielefelder Stadtbahn-Tunnel ist am 10. Februar eine Frau mit ihrem Opel Meriva gefahren.

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Die finanzielle Belastung für die 52-Jährige, die mit ihrer aufsehenerregenden Irrfahrt deutschlandweit in die Schlagzeilen geriet, dürfte allerdings noch höher ausfallen: „In der Rechnung sind die Kosten für den Feuerwehreinsatz noch nicht enthalten“, sagte Markus Lufen als Sprecher der Bielefelder Bus- und Bahnbetreibers Mobiel.

Techniker der Verkehrsbetriebe mussten den durch die Fahrt auf den Gleisen beschädigten Opel Meriva mit einem Spezialfahrzeug von den Schienen holen und zum Tunnelausgang an der Schildescher Straße ziehen. Dreieinhalb Stunden dauerte der Einsatz, Züge der Linie 1 konnten während der Bergungsarbeiten nicht fahren. Mobiel habe einen Schienenersatzverkehr organisieren müssen, das kostete ebenso Geld wie der Einsatz von Personal und Bergungsgerät. Die Rechnung der Berufsfeuerwehr, über deren Höhe öffentlich noch nichts bekannt ist, erhält zunächst Mobiel. Der Bahnbetreiber werde sie an die Frau aus Bielefeld weiterreichen.

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