US-Konzern gelingt Wincor Nixdorf-Übernahme
Der Diebold-Konzern aus den USA will den Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf (Paderborn) übernehmen. Das entsprechend Angebot an die Aktionäre wurde von der notwendigen Mehrheit angenommen. Nun müssen noch die Kartellbehörden zustimmen.
 Die Mindestannahmequote hatte bei 67,6 Prozent gelegen. Bis zuletzt war unklar, ob Diebold diese Hürde schafft. Wincor-Aktien schossen in einer ersten Reaktion um 16 Prozent in die Höhe. Beide Seiten hatten sich im November auf einen Zusammenschluss geeinigt. Diebold bietet 38,98 Euro in bar sowie 0,434 Diebold-Anteile je Wincor-Nixdorf-Aktie. Der Preis entsprach bei Vorstellung der Offerte Mitte November einem Wert von 52,50 Euro je Wincor-Papier, insgesamt beläuft sich das Angebot damit auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der neue Konzern soll künftig Diebold Nixdorf heißen und seinen rechtlichen Sitz in North Canton im US-Bundesstaat Ohio haben. Nun steht noch die Genehmigung der Behörden aus, damit Diebold die Übernahme wie geplant bis zum Sommer abwickeln kann.

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