Überfordert mit Flüchtlingsbetreuung
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Der großen Zahl von bei ihnen untergebrachten Flüchtlingen fühlen sich fünf Kreise aus Südwestfalen nicht mehr gewachsen.
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In ihrem am Montag veröffentlichten Schreiben vom 9. Oktober fordern sie, dass Maßnahmen ergriffen werden, „die den gegenwärtigen Zustrom von Flüchtlingen schnell und effektiv verringern“.

Die Landräte betonen: „Unsere Kapazitäten sind erschöpft, die Helfer längst an ihre Leistungsgrenze gestoßen." Es werde immer schwieriger, Betreiber und Sicherheitsdienste für Notunterkünfte zu gewinnen. Anbieter für die Verpflegung der Flüchtlinge und zum Herrichten der Unterkünfte seien ebenfalls kaum noch zu finden, schreiben die Landräte aus dem Hochsauerlandkreis (Karl Schneider, CDU), dem Kreis Soest (Eva Irrgang, CDU), dem Märkischen Kreis (Thomas Gemke, CDU), dem Kreis Siegen-Wittgenstein (Andreas Müller, SPD) und dem Kreis Olpe (Frank Beckehoff, CDU).

In dem Schreiben heben die Landräte auch die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung hervor. Allerdings müssten die Aufgaben der Flüchtlingsbetreuung teilweise bereits von hauptamtlichen Mitarbeitern ihrer Behörden übernommen werden. Deren eigentliche Aufgaben blieben deshalb teilweise liegen.

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