Umweltministerium wirbt für grüne Schätze
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In NRW gibt es 14 Naturparks. Sie werden nun in einer Broschüre des NRW-Umweltministeriums vorgestellt. 
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Die 14 Naturparks in NRW und der Nationalpark Eifel seien „der Schatz vor unserer Tür“, den es zu bewahren und zu schützen gelte, wird Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) in der Pressemitteilung zitiert. Die Broschüre gebe anhand von Bildreihen und Texten einen detaillierten Einblick in die Besonderheiten der jeweiligen Parks.

„Sprudelnde und natürliche Mittelgebirgsbäche sind etwa faszinierende Naturereignisse, die in den Naturpark Arnsberger Wald locken“, heißt es in der Mitteilung. Im Naturpark Rothaargebirge entspringen gleich mehrere Quellen: An den Hängen des Asten-Massivs und den Bergen des Wittgensteiner Berg- und Waldlandes sowie des nördlichen Siegerlandes haben die Ruhr, Eder, Sieg, Lahn und Lenne ihren Ursprung und können entdeckt werden. Im Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland sind entlang des Steverauenwegs die Erfolge von Renaturierungsmaßnahmen sichtbar. Auf acht Kilometern entfaltet sich eine stille Auenlandschaft, die sich zunehmend von den menschlichen Eingriffen erholt. 

„Die unterschiedlichen Naturräume sorgen für die biologische Vielfalt in NRW, denn sie beherbergen elementare Naturschätze. Mehr als 43 000 verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten finden hier einen Lebensraum“, so Remmel. Die Artenvielfalt sei allerdings auch in NRW bedroht: „Rund 45 Prozent der untersuchten Tier- und Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen sind gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben.“ Hier gelte es gegenzusteuern.

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