Unfallserie auf A2: drei Schwerverletzte
Bild: Eickhoff
Nach einem Gewitter ereignete sich am Sonntag eine Unfallserie auf der A2 im Bereich Oelde und Rheda-Wiedenbrück.
Bild: Eickhoff

Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 17 Uhr, als ein 19-jähriger Mindener vor ihm bremsende Autos zu spät erkannte und auf ein anderes Fahrzeug auffuhr. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Nach Angaben der Polizei bremsten aufgrund einer heftigen Gewitterfront die Autofahrer, die in Richtung Hannover unterwegs waren stark ab.

Der Fahranfänger erkannte die Situation offenbar kurz hinter der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz zu spät und prallte auf ein anderen PKW. Dabei wurde der 19-Jährige in dem Wrack eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 in die Spezialklinik Gilead I. nach Bielefeld-Bethel geflogen werden musste.

Massenkarambolage im Rückstau

Rund eine Stunde später kam es im Rückstau zu einer Massenkarambolage zwischen etwa einem Dutzend Fahrzeugen. Unter anderem fuhr der Fahrer eines in München zugelassenen BMW auf einen polnischen Mercedes-Transporter auf. An der Unfallstelle mussten die Besatzungen zahlreicher Rettungswagen sowie mehrere Notärzte insgesamt elf Verletzte versorgen.

Die schwerverletzte Beifahrerin aus dem BMW wurde von rund 40 Einsatzkräften der Oelder Feuerwehr befreit. Sie wurde in eine Spezialklinik nach Hamm-Heessen geflogen. Die anderen zehn Verletzten wurden auf umliegende Krankenhäuser verteilt.

Insgesamt wurden neun Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, der Rettungshubschrauber Christoph 13 sowie die Löschzüge Oelde und St. Vit alarmiert. Aufgrund der Einsatzgröße kamen auch der Organisationsleiter Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt zum Einsatz, um die Arbeiten zu koordinieren und Krankenhäuser für die Patienten zu finden.

Zum dritten Mal Zusammenstöße

Auch in dem Rückstau dieses Unfalls kam es am Stauende auf Oelder Gebiet zu einem weiteren Karambolage mit mehreren Fahrzeugen. Dabei wurden vier Menschen verletzt, eine Person davon schwer.

Zu dieser Unfallstelle eilten unter anderem ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Rheda-Wiedenbrück und zwei Rettungswagen aus Gütersloh. Auf der A2 bildete sich ein Stau von 14 Kilometern Länge, den Autofahrern wurde empfohlen die Autobahn an der Anschlussstelle Beckum zu verlassen.

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