Vatertags-Bilanz: kaum Corona-Verstöße
Trotz des schönen Wetters haben sich am Feiertag die meisten Menschen an die Corona-Regeln gehalten. Die typischen Bollerwagen-Umzüge mit größeren Trinkgelagen blieben weitgehend aus. Vielerorts, so auch in Münster, fiel der Vatertag in diesem Jahr quasi aus. Bild: dpa
Die Befürchtungen vor dem Vatertag waren angesichts der Corona-Pandemie groß: Schließlich nutzen vor allem Männergruppen den Feiertag auch gerne mal für große Trinkgelage. Nach einer ersten Bilanz der Polizeistellen siegten aber doch bei vielen Ausflüglern die Vernunft - und der Einfallsreichtum.

Restaurants und Biergärten durften am Himmelfahrtstag fast überall aufmachen. Der Besuch war aber mit Auflagen verbunden. In aller Regel dürfen sich maximal die Mitglieder von zwei Haushalten treffen.

„Der Vatertag ist hier in Köln quasi ausgefallen“, sagte ein Sprecher der Polizei der Domstadt am Rhein am Donnerstagnachmittag. Selbst an beliebten Orten wie dem Rheinboulevard seien bei den Kontrollen kaum Verstöße gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen festgestellt worden.

In der Landeshauptstadt habe es ebenfalls kaum „typisches Vatertagsgeschehen“ gegeben, so ein Polizeisprecher. In Dortmund war der Polizei zufolge auch „alles im grünen Bereich“, ähnlich wie in Essen und Münster

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