Verbrannte Leiche mit doppelter Gebärmutter
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Die Identität einer Leiche, die ein Jogger am Sonntag in einem Wald bei Lübbecke entdeckt hat, war auch am Montag noch unklar.
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Der Leiter der Bielefelder Mordkommission, Knut Packmohr, hofft, dass sich ein Gynäkologe meldet, der die Frau aufgrund dieser körperlichen Besonderheit kennt oder behandelt hat.

Ein Jogger hatte den weitgehend verbrannten Leichnam auf einem Waldweg unweit eines Parkplatzes gefunden. Erkennbar waren noch auffällig geringelte mehrfarbige Socken an den Füßen. Die Frau war 1,58 Meter groß und im Alter zwischen 18 und Mitte 20. Sie hatte Schuhgröße 34 bis 35. Aufgrund der Spurenlage gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Mehrere Hinweise sind inzwischen zu den Socken der Toten eingegangen. Diese werden jetzt geprüft. Derzeit gebe es keine Hinweise, dass die Frau selbst zu dem Parkplatz gekommen sei.

Die Bielefelder Mordkommission sucht nach Zeugen, die in der Nacht zu Sonntag die Kahle-Wart-Straße (K 60) zwischen Oberbauerschaft und Lübbecke-Obermehnen befahren haben. Jede noch so unbedeutend erscheinende Beobachtung könnte den Ermittlern weiterhelfen, sagte Packmohr.

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