Verdacht von K.o.-Tropfen ausgeräumt
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Der Verdacht, dass einer 28-Jährigen auf dem Weihnachtsmarkt in Soest K.-o.-ZTopfen verabreicht worden sein könnten, hat sich nicht bestätigt.
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Die 28-Jährige hatte mit Freunden auf dem Soester Weihnachtsmarkt gefeiert und auch Alkohol getrunken. Dabei hatte sie auch von zwei 17-Jährigen aus Werl und vom Möhnesee Likör angeboten bekommen. Anschließend war ihr schlecht geworden. Vom Arzt waren im Krankenhaus zeitnah Blut- und Urinproben genommen worden, die zur Untersuchung an ein Labor versandt wurden. Nach diesem Ergebnis kann ausgeschlossen werden, dass der 28-Jährigen K.o. Tropfen oder andere berauschende Mittel verabreicht worden sind. Vielmehr muss von Kreislaufproblemen ausgegangen werden, die durch den Konsum von alkoholischen Getränken vermutlich verstärkt wurden, und sehr massiv ausfielen.

Bereits in ihren Vernehmungen hatten die beiden Jugendlichen vehement jegliche Schuld bestritten. Zu Recht, wie das jetzt eingegangene Ergebnis des Chemielabors zeigt.

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