Verfahren gegen Schützen eingestellt
Symbolbild: dpa
Im Mai 2017 wurde ein 22-jähriger Paderborner vom Rückstrahl einer Panzerfaust tödlich verletzt. Das Verfahren gegen den Soldaten, der mit der Panzerfaust geschossen hatte, ist nun eingestellt worden.
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Das sagte am Donnerstag die Leitende Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein. Vielmehr sei das Opfer - ein Hauptgefreiter (22) aus Paderborn - entgegen aller vorgegebenen Sicherheitsanweisungen unvorsichtig gewesen. Gegen den Schützen war zunächst wegen fahrlässiger Tötung ermittelt worden.

Der 22-jährige Paderborner, Soldat der 3. Kompanie des Augustdorfer Panzergrenadierbataillons 212, war auf dem Truppenübungsplatz bei Schießübungen mit der Panzerfaust im Landkreis Bad Kissingen zu früh hinter der Waffe wieder aufgestanden und wurde deshalb vom Rückstrahl tödlich verletzt. 

Die Schweinfurter Staatsanwaltschaft hatte zunächst auf den Abschlussbericht der Bundeswehr zu dem Vorfall gewartet. Die hatte unter anderem überprüft, ob die Einweisungen der Soldaten sowie deren technische Ausrüstung fehlerhaft waren und ob der Unfall hätte verhindert werden können.

Die Experten des Heeres seien nun zu dem gleichen Schluss gekommen wie die Staatsanwaltschaft: dass es ein tragischer Unglücksfall war. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Schützen seien daher Ende Januar eingestellt worden.

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