Viele Kinder in Familien „akut gefährdet“
Nach spektakulären Fällen von Kindesmisshandlungen in Familien ist die Zahl von Verdachtshinweisen in NRW gestiegen.

Etwa 940 Kinder wiesen nach Einschätzung von Jugendämtern Anzeichen für eine körperliche Misshandlung auf und rund 1700 Kinder für eine Vernachlässigung. In etwa jedem neunten Fall (3528) aller 30.546 Fälle, denen die Jugendämter nach Verdachtshinweisen nachgingen, wurde eine "akute Gefährdung" des Kindeswohls festgestellt.

Aus den statistischen Daten geht auch hervor, dass die Verdachtshinweise im Jahr 2013 gestiegen sind. In rund 2500 Fällen mehr (rund 8,8 Prozent) als im Jahr 2012 prüften Jugendämter eine Gefährdung. Zugleich nahm die Zahl der festgestellten sogenannten Kindeswohlgefährdungen um rund 400 ab.

In heimischen Kreisen weniger Gefährdungen

Im Kreis Gütersloh gab es 2013 bei 522 Verdachtsfällen (2012: 447) 49 akute Gefährdungen (2012: 65). Im Kreis Warendorf blieb die Zahl der Gefährdungen mit 39 (2012: 40) nahezu konstant – trotz einer von 198 auf 231 gestiegenen Verdachtsfallzahl.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der „Glocke“.

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