Von der Leyen stärkt Standort Augustdorf
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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, l) ließ sich am Samstag auf einem Truppenübungsplatz nahe der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf von Brigadegeneral Heico Hübner ein Manöver erklären. Sie versprach, den Standort weiter stärken zu wollen.
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Von der Leyen betonte zum "Tag der Bundeswehr", bei dem sich die Truppe am Samstag an 16 Standorten öffentlich präsentierte, dass nach 25 Jahren mit Kürzungen wieder mehr Personal eingestellt werde. Für Auslandsmissionen etwa im Kampf gegen den Terrorismus werde dringend mehr und modernes Material gebraucht.

Soldaten verteidigten in solchen Einsätzen die Freiheit. "Dann müssen wir sie aber auch dementsprechend ausrüsten." Neue Aufgaben wie die Cyberverteidigung kämen hinzu. In den Beständen seien noch Funkgeräte und Fregatten aus den 80er-Jahren oder Fahrzeuge aus 70er-Jahren.

Standort soll weiter nach Generalfeldmarschall Rommel benannt sein

Die Verteidigungsministerin unterstrich, dass der Standort weiterhin den Namen „Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne“ tragen soll. „Die Rommel-Kaserne ist so bewusst benannt worden an einem Jahrestag des Widerstands. Das zeigt, dass Rommel seine Rolle im Widerstand auch gehabt hat“, sagte die CDU-Politikerin.

Von der Leyen versprach darüber hinaus, den Standort Augustdorf weiter stärken zu wollen. Bis 2021 würden dort etwa 54 Millionen Euro investiert. Mehr als 25.000 Besucher waren am Samstag zum Tag der offenen Tür erschienen.

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