Wackelt Schnitzmeiers Stuhl nun doch?
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DSC-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier sorgt für Turbulenzen bei dem Bielefelder Verein.
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Ein Handgemenge in einem Augsburger Bordell im Dezember 2010 gab den Anstoß dazu. Schnitzmeier und sein Bruder sollen dort alkoholisiert randaliert haben und die Zeche in Höhe von 300 Euro geprellt haben. Er bedaure die Vorfall, sagte Schnitzmeier laut Medienberichten. Er habe, heißt es, gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt. Das Verfahren gegen Schnitzmeiers Bruder wurde gegen Zahlung von 350 Euro eingestellt. Einen freiwilligen Rücktritt vom Geschäftsführeramt ziehe der 46-jährige Schnitzmeier nicht in Erwägung, heißt es weiter.

Der Verein hatte sich mit einer schriftlichen Stellungnahme zunächst hinter seinen Geschäftsführer gestellt. Dann aber wurden Details aus dem Polizeibericht aus der Dezemebernacht veröffentlicht. Nach Medieninformationen sagte der Interims-Präsident Hans-Joachim Faber nun: „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern. Deshalb wird sich unser Aufsichtsrat nach der neuen Faktenlage noch einmal zusammen setzen.“

Das Ex-Aufsichtsratsmitglied, Rainer Ludwig, geht noch weiter Ludwig forderte nach Medeininformationen die sofortige Trennung von Schnitzmeier.

Presseerklärung stärkte Schnitzmeier zunächst den Rücken

Folgende Erklärung veröffentlichte Arminia Bielefeld vor Bekanntwerden des Polizeiberichts:

„Der heute öffentlich gewordene Vorgang liegt neun Monate zurück. Er wurde inzwischen juristisch aufgearbeitet, den Beteiligten eine Entschuldigung ausgesproc

Der Deutsche Sportclub Arminia Bielefeld bietet neben Fußball auch Hockey, Eiskunstlauf und Billard an. Derzeit hat Arminia Bielefeld etwa 10 650 Mitglieder. Die erste Fußball-Herrenmannschaft spielte von 2004 bis 2009 in der 1. Bundesliga. Derzeit (2011/12) spielt die Mannschaft in der 3. Liga.

hen und die offene Rechnung bezahlt. Es handelt sich um einen privaten Vorfall, der nicht im Zusammenhang mit Arminia Bielefeld steht. Ralf Schnitzmeier genießt weiterhin das Vertrauen des gesamten Aufsichtsrates, um den eingeschlagenen, extrem schwierigen Weg der wirtschaftlichen und sportlichen Konsolidierung zum Erfolg zu bringen.“

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