Waffen und Sprengstoff gehortet
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Bei einer Wohnungsdurchsuchung im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund entdeckten Spezialisten des Landeskriminalamtes und der Dortmunder Kriminalpolizei mehrere verdächtige Stoffe, in den Abendstunden auch Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Auf die Entschärfung spezialisierte Kräfte transportieren eine entdeckte Mine sicher ab und sprengten diese auf einem Feld.
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Gestern entdeckten die Ermittler auch mehrere Kilogramm TNT. Der Sprengstoff wurde nach Polizeiangaben kontrolliert gesprengt. Er sei abtransportiert und am Abend von Spezialisten des LKA mit großem Sicherheitsabstand auf einem Feld gesprengt worden. „Zu keinem Zeitpunkt bestand für die Bürgerinnen und Bürger eine Gefahr“, hieß es. 

TNT und Mine kontrolliert auf Feld gesprengt

Der Durchsuchungseinsatz sollte heute weitergehen. Zur Person des 68-Jährigen und zu Hintergründen, warum er die chemischen Substanzen und Waffen sowie Waffenteile hortete, äußerten sich die Ermittler zunächst nicht. „Die chemische Analyse der am Vortag aufgefundenen Stoffe ist noch nicht abgeschlossen.“ Weitere Aussagen zu den Funden vom Mittwoch, auch zur Gesamtzahl der aufgefunden Waffen, seien derzeit nicht möglich. Ein Polizeisprecher sagte auf die Frage, ob der Mann mutmaßlich allein handelte: „Er war alleiniger Nutzer dieser Wohnung.“

 Bei der Polizeiaktion am Mittwoch war auch eine Mine entdeckt worden, die Spezialisten in der Nacht zu Donnerstag auf einem Feld kontrolliert sprengten. Anlass für die Durchsuchung war ein Hinweis auf eine Waffe, die der 68-Jährige einem anderen Mann übergeben haben soll.



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