Waldbrandgefahr ist in Westfalen hoch
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Bis Anfang kommender Woche soll es in Westfalen heiß bleiben. Die Waldbrandgefahr wird dadurch erhöht.
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Um die Brandgefahr zu reduzieren, müsse das generelle Rauchverbot in Wäldern, das bis zum 31. Oktober gilt, dringend eingehalten werden, sagte Ulla Lütkehermölle von der Bezirksregierung Münster. „Auch offenes Feuer ist bei diesem trockenen Wetter absolut gefährlich.“ Wer mit dem Auto in den Wald fahre, sollte darauf achten, dass der Wagen mit dem heißen Motor nicht auf trockenem Gras am Waldrand abgestellt würde. Laut Meteorologin Neuber sollten auch keine Glasflaschen im Gras oder Wald liegen bleiben. „Durch die Sonneneinstrahlung kann das Glas wie eine Lupe wirken und so Feuer entfachen.“ Nach Angaben des Landesbetriebs Wald und Holz NRW sind besonders Kiefernwälder auf trockenem Boden gefährdet.

Bis Anfang kommender Woche soll es in Westfalen heiß bleiben. Doch schon Dienstag sollen in NRW vereinzelt, Mittwochvormittag verbreitet heftige Gewitter aufziehen, die sich mit bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit entladen. „Teilweise kann es auch zu Überschwemmungen kommen“, sagte Meteorologe Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia in Bochum. Sollte dies so eintreten, sinkt die Waldbrandgefahr.

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