Waren Brandstifter im Teuto unterwegs?
Bild: Eickhoff
Im Teutoburger Wald waren am Samstagabend rund 300 Feuerwehrleute an Löscharbeiten beteiligt.
Bild: Eickhoff

Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Feuerwehrleute machten mehrere Firmen und Landwirte mobil, die mit Tankaufliegern und Gülleanhängern schließlich rund 200 Kubikmeter Wasser bereitstellten. 

Einsatzleiter koordiniert Löscharbeiten auf Baumarkt-Gelände

Halles Stadtbrandinspektor Wilhelm Köhne hatte im Einsatzleitwagen die Gesamtorganisation übernommen und die Fahrzeuge an den einzelnen Standorten koordiniert. Auf dem Gelände eines Baumarktes an der Bielefelder Straße in Höhe der Stadtgrenze zu Steinhagen bezog nicht nur Köhne, sondern auch seine Mitstreiter einen Bereitstellungsraum. Von dort aus wurden die Einsatzfahrzeuge zu den einzelnen Einsatzorten entsandt. 

Die Leitstelle der Polizei berichtete am Samstagabend, dass gegen 20.40 Uhr mehrere Zeugen brennende Bäume und Sträucher im Teutoburger Wald gemeldet hatten. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden in den Orten Werther und Halle großflächige Absperrungen vorgenommen, damit die Einsatzkräfte ungestört arbeiten konnten.

Polizei vernimmt zwei Tatverdächtige 

Brandursachenermittler der Kreispolizeibehörde Gütersloh haben noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der zeitgleich gemeldeten Brandorte, welche schätzungsweise 100 Meter bis 200 Meter auseinander lagen, könne eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, teilten die Beamten weiter mit. 

Gegen 22 Uhr konnten zwei verdächtig erscheinende Männer in Werther festgestellt werden. Die beiden Männer würden vernommen, ein Tatverdacht abgeklärt. Die Polizei Gütersloh sucht ferner Zeugen. Wer hat am Samstagabend verdächtige Beobachtungen rund um das Waldgebiet Werther und Halle gemacht? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241/8690 entgegen.

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