Warmer Wind lässt Schnee schmelzen
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Warmer Wind und Sprühregen lassen in den höchsten Lagen des Sauerlandes die Aussichten auf eine weiße Weihnacht schwinden.

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In den kommenden Tagen steige das Thermometer selbst in den höchsten Lagen auf voraussichtlich 4 bis 6 Grad.

„Am zweiten Weihnachtstag könnte es dann hier wieder unter Null gehen", prognostizierte Kappe. Das Wetter lässt die zum Teil bis zu einem halben Meter hohe Kunstschnee-Decke auf einigen Pisten in Winterberg zusehends verschwinden.

Auch im übrigen Nordrhein-Westfalen ist das Weihnachtswetter nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes in Essen geprägt von einem Mix aus Regen und zum Teil böigem Wind. “Dieses wolkenreiche und windige Wetter bleibt uns erhalten“, sagte der Meteorologe vom Dienst gestern.

Ab dem zweiten Weihnachtstag könnte sich dann aber auch in tieferen Lagen Schnee und Graupel unter die Niederschläge mischen. Doch zunächst sind am Heiligabend Höchstwerte bis zu 10 Grad im Rheinland zu erwarten. Ab Donnerstag werde es langsam kühler.

Am Sonntag tummelten sich einige Skifahrer im Winterberger Skilift-Karussell. Insgesamt liefen in der Wintersport-Arena ein Dutzend Lifte. Vor allem Urlauber aus den Niederlanden und viele Anfänger hatten trotz des grau verhangenen Himmels mit Nieselregen Spaß bei der Abfahrt. Winterlich wirkten die Skigebiete im Sauerland mit ihren weißen Pistenstreifen allerdings kaum noch.

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