Westfalen Gruppe bricht der Gewinn ein
Knapp schwarze Zahlen hat die Westfalen Gruppe aus Münster im Jahr 2014 geschrieben. Der Gewinn im Tankstellen-Geschäft brach durch den Preisdruck der Wettbewerber ein, teilte das Familienunternehmen bei der Bilanz-Pressekonferenz gestern im Westfalen-Tower mit.

Im Vorjahr waren es noch 18,8 Millionen Euro gewesen. Zuversicht verbreiteten die ersten Monate im aktuellen Jahr: „Wir sind wieder durchgestartet“, sagte der Chef des Gas- und Tankstellenkonzerns. So sei der Absatz im Gas-Geschäft bis Ende Mai um 11,3 Prozent gestiegen. Auch an der Zapfsäule verkaufte das Familienunternehmen 3,4 Prozent mehr Kraftstoff als im Vorjahr.

2014 war nicht nur der Gewinn geschrumpft, auch der Umsatz sank um 4,7 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro. Während es bei den Industrie-, Medizin- und Lebensmittelgasen laut Fritsch-Albert noch „zufriedenstellend“ lief, schwächelten im Ergebnis vor allem die Tankstellen und die Energieversorgung.

„Der Preisdruck durch die Wettbewerber hat sich für uns negativ an den Tankstellen ausgewirkt“, berichtete Finanzvorstand Carsten Wilken. Erfreulich sei hingegen das Geschäft mit Autowäschen und in Tankstellen-Shops gelaufen.

Beispielsweise eröffnete die Westfalen Gruppe in Münster-Amelsbüren die deutschlandweit erste Tankstelle mit einem Drive-In-Schalter für Shop und Bistro. „Das Angebot wird mit teils mehr als 100 Kunden täglich sehr gut angenommen“, informierte Vertriebsvorstand Reiner Ropohl.

Mehr zur Bilanz der Westfalen Gruppe lesen Sie am Mittwoch, 15. Juli, in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper der „Glocke“.

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