Westfalen-Lippe auf Weg in die Zukunft
Freuten sich am Freitag in Münster über die westfälische Einigkeit: (v. l.) die Vorsitzenden der Regionalräte Hermann-Josef Droege (Arnsberg), Reinold Stücke (Detmold) und Engelbert Rauen (Münster).

Ziel der Initiative ist es, die gesamte Region für eine erfolgreiche Zukunft im nationalen und internationalen Wettbewerb zu positionieren – und sicherzustellen, dass Westfalen-Lippe gegenüber den nordrhein-westfälischen Metropolregionen Ruhr und Rheinland nicht ins Hintertreffen gerät.

Dafür verabschiedeten die Regionalräte einstimmig ein Elf-Punkte-Papier, in dem wichtige Entwicklungsziele dargestellt sind. Dazu zählen unter anderem die Erarbeitung eines „Masterplans Breitbandversorgung für Westfalen-Lippe“, die Entwicklung von Mobilitätskonzepten, die weitere Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Hochschulen sowie der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Vor allem aber müsse garantiert werden, dass die Landesregierung bei der Vergabe von Fördermitteln eine Gleichbehandlung aller Regionen sicherstellt. „Der Begriff Metropolregion darf nicht die Eintrittskarte für eine bevorzugte Landesförderung sein“, betonte Engelbert Rauen (CDU), Vorsitzender des Regionalrates Münster.

Ein Erfolg der gemeinsamen Bemühungen konnte bereits verbucht werden: Im neuen Landesentwicklungsplan wird nicht nur die Förderung der Metropolregionen Rheinland und Ruhr festgeschrieben, sondern gleichberechtigt auch die der mittelstandsgeprägten Wachstumsregion Westfalen-Lippe.

Welche gemeinsamen Interessen die drei westfälischen Teilregionen sonst noch verbinden, und warum die Marke Westfalen möglicherweise ohne den Zusatz Lippe auskommen kann - das alles lesen Sie in der Samstagsausgabe der „Glocke“.

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