Wildpferde wechseln ins Winterrevier
Bild: dpa
Die letzten Wildpferde Deutschlands im münsterländischen Dülmen ziehen sich in diesen Tagen in ihr Winterrevier im Wald zurück. 
Bild: dpa

Zudem begeben sich die Pferde im Winter  in den Wald, um dort Nahrung zu suchen. Damit die Tiere aber keine Baumrinden anknabbern, streuen Mitarbeiter Heu aus. „Das ist eine Notlösung, weil die Pferde ja nicht weiterziehen können und sich der Wald nur langfristig regeneriert“, sagte Rövekamp. Außerdem werde regelmäßig überprüft, ob die Tränken der Tiere eisfrei seien. Kalte Winter sind für die Wildtiere ansonsten kein Problem. „Sie bekommen ein ganz dickes Winterfell, das bei minus 20 bis 30 Grad warm hält.“ In feuchten, milden Wintern frieren die Pferde dagegen: „Das ist, als wenn sie einen nassen Wollpulli anhätten.“ Besucher können die Tiere ab März wieder in freier Wildbahn beobachten.

SOCIAL BOOKMARKS